©gabriele weis, nov. 2005                                          GRUNDEINKOMMEN                                                                                                         

 

 

 

 

 

statt:                                                                                                       morgen:

einem SOZIALSTAAT mit:

ein BÜRGERSTAAT mit:

 

 

 

 

 

 

 

gesetzl. + private Krankenversicherung

Sozialhilfe/ALG II,

Arbeitslosengeld/ Arb eitslosenversicherung

Wohn-/Erziehungs-...Geld; Bafög ...

Rente

BÜRGERGELD

(900 €/Monat einschl.  300 € Kranken- + Pflegekassen-Beitrag)

 

 

 

chaotischer Steuerfülle

39%  WERTSCHÖPFUNGS-

STEUER  

auf alle Güter + Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der SOZIALSTAAT ist:

ein BÜRGERSTAAT  wäre:

 

 

immens unübersichtlich + ineffektiv: 

 

 

übersichtlich + effektiv:

 

 

 

.

 

für den einzelnen

für den einzelnen

 

-  sein Kennzeichen:

existenzsichernde Vollerwerbstätigkeit mit Vollbeschäftigungsziel

+

traditionelles Soziales Netz

 

 

 

-  sein Kennzeichen:

 

ein Grundeinkommen für alle

+ ein flexibler Mix aus Erwerbs- und Nicht-/Gering-Erwerbstätigkeit

 

 

.

 

  • das traditionelle Soziale Netz...

 

 

 

z.B.:

 

 

...überfordert die Haushalte zunehmend:

...die Bürger + die Betriebe nicht minder...

 
  • ...die neue Grundsicherheit auf neuer FINANZIERUNGSGRUNDLAGE:

 

 

 

 

neue GESETZLICHE KRANKEN+PFLEGE- VERSICHERUNG:  GKPV

 

  • Vollversicherungs-Prinzip

  • beidseitiges Versicherungspflicht- Prinzip 

-  für alle Bürger 

-  für alle GKPV-Versicherer

 

  • KONKURRENZ-PRINZIP zwischen den Versicherern um Tarife + Leistungen   >  freie Versicherer-Wahl  seitens der Bürger /freier Kassenwechsel unabhängig vom Gesundheitszustand 

 

  • Risiko-unspezifisches, vollsoliDarisches Kostendeckungs- + Transparenz-Prinzip

Konkurrenz um Regelleistungen

  • klare Unterscheidung zwischen Normal- und Luxusversorgung:

-  im Bereich von Medikamenten

-  im Bereich anerkannter Therapien

-  im Bereich der Arztwahl

- im Bereich stationärer Unterbringung

 

  • Rechnungs-Einreichungs-Prinzip:  Arzt- und Klinik-Abrechnungskontrolle auch + zunächst durch die Versicherungsnehmer

 

aber: Zusatz- versicherungen für:

  • nicht anerkannte Therapien + Medikamente 

  • Kuren

  • Luxusversorgung

  • Tagegeld

  • Schönheits-OPs ohne Unfall-/eindeutige Missbildungs-Ursache

  • Reproduktionsmedizinische Maßnahmen

  • Schwangerschaftsabbrüche jeder Indikation (außer der eng medizinischen: Rettung des Lebens der Mutter)

  • Leistungs- und Extrem-Sport-Unfälle/-Schäden

  • Unfallfolgen; Berufsunfähigkeit

 

und: BONI für:

  • regelmäßig wahrgenommene versicherungsmathematisch relevante Vorsorge-Untersuchungen

  • regelmäßig wahrgenommene zahnärztliche Sanierungen

  • Kostenbewusstheit im Umgang mit den Solidarleistungen der Versichertengemeinschaft:  Boni für  individuell beliebig hohe Selbstbehalt-Tarife 

 

 

bei Bürgergeld 900 €/~300 € GKPV-Beitrag/gerundetem BIP von 

2 000 Mrd  entstünde: 

ein aktuelles Beitragsvolumen für die neue GKPV von jährlich:

288 000 000 000 €

 

= deutliches Überschussvolumen!! gegenüber heute

 

 

 

GRUNDURSACHE 1:

 

 

 

  • einer der Gründe für die Haushaltsüberforderung:  Produktivitäts-Veränderungen

 

  • an traditioneller ERWERBSARBEIT wird es dauerhaft mangeln ...

     

    ...- gerade auch hinsichtlich der bisherigen Sozialversicherungspflichtigkeit  von Erwerbsarbeit  -  näherungsweise Vollbeschäftigung bleibt bzw. wird zumindest auf absehbare Zeit  Illusion:

    • wo sie maschinell ersetzbar wird 

    • + wo die Kaufkraft für allein existenzsichernde 

      Arbeitsentgelte für gleichwohl wichtige Arbeiten fehlt 

    -  die mühlsteinschweren Lohnnebenkosten schaffen für jeden Binnen-Anbieter auf absehbare Zeit gravierende Wettbewerbsnachteile

    -  unsere arbeits- und versicherungsrechtlichen Regelwerke verschärfen diese Situation, ohne dass von ihnen ein umfassend wirksamer Kaufkraft- bzw. Existenzsicherungsschutz für alle noch tatsächlich ausginge

    >  in der Folge verliert D als Wertschöpfungsstandort an Attraktivität, was die Sozialsysteme noch mehr in Disfunktionalitäten treibt und treiben wird

     

 

WERTSCHÖPFUNG... 

...ist  schließlich zunehmend eine stetig changierende Resultante aus:

 

1.  Automatisierung + Produktinnovation (im industriellen wie im komplexen Dienstleistungs-Bereich) /= knapper werdender HOCH- + schwindender NIEDRIGLOHN-SEKTOR/

   +   

2.  High-Tech- ebenso wie Alltags-Dienstleistungen + Ehrenamtstätigkeiten /=Hoch- wie NIEDRIG(ST)LOHN-SEKTOR

 

/// WO diese Resultante DENKBAR FLEXIBEL ausgestaltet werden könnte von allen Gesellschaftsgliedern in welcher Position auch immer, ohne dass Verarmung/ vollständiger Vermögensverzehr drohte:   WÜRDE die WERTSCHÖPFUNG WACHSEN

 

 

 

ERWERBSARBEIT und NICHT-/GERINGST-ERWERBSARBEIT treten damit in ein NEUES GEGENSEITIGES ERGÄNZUNGSVERHÄLTNIS ... 

...mit neuen Spielräumen für  sämtliche menschlichen Potentiale

 

 

  • Vollbeschäftigung wird zumindest mittelfristig zur Utopie

 

 

 

 

 

 

*  die erwerbsarbeitliche gesellschaftliche Nutzung dieser Potentiale wird zwar nach wie vor im Zentrum gesamtgesellschaftlicher Wertschöpfung stehen  - ...

 

 

*   immer mehr menschliche Arbeitskraft steht jedoch mittlerweile auch für nicht primär erwerbsarbeitlich zu bedienende gesellschaftliche Leistungsfelder zur Verfügung:

-   im Bereich wechselseitiger Hilfestellungen 

-  wie im Bereich individueller wie gemeinschaftlicher Potentialentwicklungen 

 

 

*   die immensen HIGH-TECH-WERTSCHÖPFUNGSMÖGLICHKEITEN, deren sich ein hochdynamisch wachsender Teil der Menschheit mittlerweile immer produktiver zu bedienen weiß, minimieren zwar die traditionelle Vollerwerbsarbeit (und das in absehbarer Zeit sogar weltweit),...

... nicht aber die sie erst ermöglichende gesamtkulturelle umgebungs-Arbeit   -      - -     ganz im gegenteil...

 

 

*  ...und:  diese immensen HIGH-TECH-WERTSCHÖPFUNGSMÖGLICHKEITEN sind geeignet, die Menschen in auf diesem Wertschöpfungsweg hinreichend weit entwickelten Gesellschaften vom Zwang zu traditioneller Bittstellerei (um Sozialhilfe) zu befreien  -   für all die Fälle, in denen existenzsichernde Erwerbsarbeit gesamtgesellschaftlich nicht länger/zeitweilig nicht verfügbar gehalten werden/ individuell nicht geleistet werden kann...

 

...denn:  diese HIGH-TECH-WERTSCHÖPFUNGSMÖGLICHKEITEN bergen hinreichende Gewinnspannen, um die sozialen Kosten, die sie ebenfalls und unausweichlich miterzeugen, auch tatsächlich aufzubringen:

 

 

 

 

GRUNDURSACHE 2:

 

 

 

 

  • das traditionelle Sozialsystem ist denkbar kompliziert und den neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsbedingungen nicht mehr angemessen

 

Bruttogewinn/Deckungsbetrag = Betrag, den ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zur Erzielung eines Nettogewinns leistet. Er wird ermittelt als Differenz aus Erlösen und den variablen Kosten, die durch das Produkt direkt ausgelöst wurden.

 

 

Mehrwertsteuer

Die in der Bundesrepublik seit 1968 erhobene Mehrwertsteuer ist eine spezielle Form der Umsatzsteuer, mit der die Verkaufsumsätze auf allen Stufen der Produktion belastet werden. 

Die Mehrwertsteuer beträgt aktuell 16 Prozent, für Waren wie Lebensmittel, Bücher und Agrarprodukte gilt ein ermäßigter Satz von sieben Prozent. 

Kernstück der Mehrwertsteuer ist der so genannte Vorsteuerabzug: Zur Ermittlung seiner Umsatzsteuerschuld muss der Unternehmer zunächst auf seine steuerpflichtigen Umsätze den entsprechenden Steuersatz anwenden und von diesem Betrag die in seinen Lieferantenrechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen. 

Endverbraucher, also zum Beispiel Kunden eines Supermarktes, sind dagegen nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Sie tragen damit fast die gesamte (Mehrwert-) Steuerlast

 

 

 

 

 

 

 

 

<   ein Blick auf den gegenwärtigen Umfang und vor allem die Struktur der von allen aufgebrachten Sozialleistungen in D beweist die immense Kompliziertheit des bisherigen dt. Sozialsystems

 

 

 

 

LÖSUNGSMODELL:  ´BÜRGERSTAAT´:

 

 

.

 

STAATSEBENE:

Steuersystems-Vereinfachung!

  • ein extrem komplexes und unübersichtliches STEUERSYSTEM

 

insgesamt;

davon für den Bundeshaushalt verfügbar:

2003:

2005:

 

 
  • stiege man nun statt des bisherigen komplexen Sozialsystems auf eine BÜRGERGELD-VARIANTE um...

...  und setzte an:

 

39 % WERTSCHÖPFUNGSSTEUER  -  sonst keinerlei Steuern+ Abgaben!: 

das ergäbe:

=  bei gerundetem BIP von   2 000 000 000 000 €

780 000 000 000 €  GESAMTSTEUERAUFKOMMEN

 

  • nicht wie Mehrwertsteuer!  -  DIESE landet voll beim Endkunden!

 

  • sondern:

nur der Wertschöpfungsanteil des jeweils letzten Wertschöfpers ...

...würde für den jeweiligen Erwerber   - sei er Zwischen- oder Endverbraucher -  mit 39 % WERTSCHÖPFUNGSSTEUER BELEGT

 

 

 

>>>  bei einer ebenfalls gerundeten Zahl von 80 000 000 Einwohnern ermöglichte ein solches zur WERTSCHÖPFUNGSSTEUER (WSST) vereinheitlichtes Steuer+Abgaben-Aufkommen:

ein monatliches BÜRGERGELD von 900 € pro Kopf (von Geburt bis Tod)!

 

 

STEUERAUFKOMMEN

bei  39 % WSST

780 000 000 000 € 

 :  80 000 000 Einw. 

x 900 € BG

x 12 Mon

 

864 000 000 000 € BÜRGERGELD-KOSTEN /Brutto

minus aus Bürgergeld zurückfließenden 39% WSST  

/  336 960 000 000 €

 

 

=

527 040 000 000 € effektive BÜRGERGELD-KOSTEN

minus  780 000 000 000 000 € GESAMT-STAATSEINNAHMEN 

 

 

252 960 000 000 € 

/Netto 

für Bund, Länder + Kommunen VERBLEIBENDES 

GESAMTSTEUER- AUFKOMMEN

 

 

 

  • das ÜBERTRÄFE sogar das Heutige !

  •  es befreite  vom gegenwärtigen Sozialversicherungssystem mit seinen mittlerweile großen  erwerbstätigkeitsverhafteten, generationenvertraglichen und demografischen Unwuchten

 

  •  es ermöglichte eine denkbar einfach verhandelbare  Bund-Länder-Kommunen-Verteilung des Gesamtsteueraufkommens

-  nichts als prozentual 

-  das ersparte  unendlich vielen eine nicht selten absurde Fachwissenshuberei

 

  • es verringerte die Spielräume für Lobbyisten aller Provenienz

 

 

künftig:

GESAMTSTEUERAUFKOMMEN

(39% v. ger. 2000 Mrd € BIP)

780 000 000 000 €

vgl.:  gegenwärtige STEUER- + ABGABENQUOTE: 38,4 %  des BIP

=  bei gerundetem BIP von   2 000 000 000 000 €:

768 000 000 000 €

BÜRGERGELD

(900 € x 12 Mon x  80 Mio Einw.)

 

864 000 000 000 €

 

vgl. Sozialleistungen 2001:

699 200 000 000 €

VERBLEIBENDES STEUER- AUFKOMMEN

 

252 960 000 000 €

vgl. Staatsausgaben allein Bund 2003:

247 900 000 000 €

 

davon

KRANKENKASSEN- BEITRÄGE

250 €  x  80 Mio Einw. x 12 =

240 000 000 000 €

vgl  Gesundheitsausgaben 2003:

239 703 000 000 €

 

 

davon

BUND

X %

 

 

PFLEGENKASSEN-

BEITRÄGE

50 €  x  80 Mio Einw. x 12 =

 48 000 000 000 €

vgl  Ausgaben Pflegeversicherung 2003:

16  900 000 €

aber:  nur Teilversicherung!

 

 

davon

LÄNDER

X %

 

 

davon

KOMMUNEN

X %

 

 

 

 

  • man gewänne auf STAATSEBENE:

-   ein hochtransparent vereinheitlichtes, jeder Entwicklung von Wirtschaftswachstum, Bevölkerungszahl, Altersstruktur unmittelbar und relativ reibungslos anzupassendes SOZIAL- UND STEUERSYSTEM

 

-   die grundlegende Überwindung des seit geraumer Zeit immens wachsenden Verschuldungsdrucks seitens der Sozialsysteme 

 

-  deutliche Spielräume sogar für einen Abbau der Staatsschulden

 

deutliche Spielräume für zUKUNFTSINVESTITIONEN IM BILDUNGS- UND fORSCHUNGSFÖRDERUNGSBEREICH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.

.

.

 

WIRTSCHAFTSEBENE:

  • das ARBEITSKOSTEN-PROBLEM

 

z.B.:

Ausweisung  des Arbeitskostenanteils an der Nettowertaschöpfung in einem anderen Fallbeispiel:

2003:

2005:

Bruttogewinn/Deckungsbetrag = Betrag, den ein Produkt zur Deckung der Fixkosten und zur Erzielung eines Nettogewinns leistet. Er wird ermittelt als Differenz aus Erlösen und den variablen Kosten, die durch das Produkt direkt ausgelöst wurden.

 

Mehrwertsteuer

Die in der Bundesrepublik seit 1968 erhobene Mehrwertsteuer ist eine spezielle Form der Umsatzsteuer, mit der die Verkaufsumsätze auf allen Stufen der Produktion belastet werden. 

Die Mehrwertsteuer beträgt aktuell 16 Prozent, für Waren wie Lebensmittel, Bücher und Agrarprodukte gilt ein ermäßigter Satz von sieben Prozent. 

Kernstück der Mehrwertsteuer ist der so genannte Vorsteuerabzug: Zur Ermittlung seiner Umsatzsteuerschuld muss der Unternehmer zunächst auf seine steuerpflichtigen Umsätze den entsprechenden Steuersatz anwenden und von diesem Betrag die in seinen Lieferantenrechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen. 

Endverbraucher, also zum Beispiel Kunden eines Supermarktes, sind dagegen nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Sie tragen damit fast die gesamte (Mehrwert-) Steuerlast

Bruttonationaleinkommen nach   Einkommenskomponenten

 

  • die Arbeitskosten reduzierten sich nicht allein um die heutigen Lohnzusatzkosten

  • die Arbeitskosten würden für alle zunehmend zu fallweisen Honoraren (mit Spiel in den Honorarhöhen bei heftigem Wettbewerbsdruck)  ...

...für die jeweils firmen- wie einzelpersonen- oder gruppenseits nachgefragten Leistungen

 

ARBEITSKOSTEN/Kopf+Std.
HEUTE Brutto ø ~

40,00 €

BEI BG (900 €)und  WSST-System (39%)

 

-  21,38 %  wegfallende Soz-Vers AN

    20,48 %                                        AG

 

- Bürgergeld-Anrechnung

  (900 € : (ø100 Std/Mon ) =  9 €/Std. hälftig 

   angerechnet)

16,75 €

4,50 €

-   ø ~ 25 %  Lohn-/Eink-St-Wegfall 10,00 €
ZS:     30,25 €
MORGEN Netto 9,75 €
+  39% WSST 3,80 €
MORGEN Brutto ø ~ 13,55 €
Arbeitskostenersparnis/Std. = ø ~66 %
 

 

...angewandt auf das nebenstehende 

VW-BEISPIEL 2001

Wertschöpfung 20 469 000 000 € 
davon  39% WSST

statt:  8,4 %  Steuern+Abgaben  = 

1 505 000 000 €

7 982 910 000 €
67,5 % WS:  Löhne+Gehälter +Soziales

bei 66 % Arbeitskostenersparnis 

>>  bleiben 34 % von:  

13 816 575 000 €

 = 4 697 635 500 €
  15 321 575 000 € 12 680 545 500 €
pos. End-Diff.:

=  2 641 029 500 €

bei rd. 20 Mrd. WERTSCHÖPFUNG insgesamt 

 

durch  SYSTEMWECHSEL

gewinnbarer Wettbewerbs-Vorteil 

 

z.B. für VW 2001

 

 

  • Gewerkschaften + Unternehmerverbände mutierten großenteils zu regional wie global agierenden und miteinander konkurrierenden Arbeitsmarktberatern ihrer jeweiligen Klientel

 

 

 

-  die Betriebe würden so deutlich wertschöpfungsfähiger, weil flexibler, und damit insgesamt leistungsfähiger

 

 

 

 

  • die durch das BÜRGERGELD-MODELL ermöglichte Arbeitskostenstruktur trüge einerseits der weitgehenden Automatisierung industrieller Wertschöpfungsprozesse endlich geeignet unaufwendigere Rechnung  ...

...denn traditionelle arbeitsrechtliche Abfederungen marktgerechten Arbeitsplatz-Abbaus würden via Bürgergeld weitgehend überflüssig

 

  • und andererseits trüge das hier propagierte Bürgergeldmodell den anstehenden Wissenserwerbs-,   -entwicklungs- + -einsatz-/-verwertungs-Prozessen, soweit diese nicht unbedingt als erwerbsarbeitliche Prozesse ablaufen können (!),...

 ... endlich die gebührende Rechnung:  bilden doch diese Prozesse  die künftige Hauptbasis aller Wertschöpfung, ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • das BINNENACHFRAGE-PROBLEM:

 

  • bloße Bürgergeldbezieher zahlten auf ihre 900 € Bürgergeld monatlich  maximal, sofern sie alles ausgäben, 351 € Wertschöpfungssteuern (andere Steuern  (ausgenommen einer begrenzten und mittelstandsverträglichen Erbschaftssteuerregelung) existieren nicht mehr!), ...

...verfügten also individuell grundlegend gleichbehandelt über eine monatliche Kaufkraft/Kopf/unabhängig von der jeweiligen Lebens-/Familienform:

/(einschl. GKPV-Beiträge) von  549 €/Mon//6 588 €/Jahr  

/ausschl. GKPV-Beiträge) von  249 €/Mon//2 988 €/Jahr

 

-  wegen der unzähligen indirekten Steuern heute sowie der Komplexität des hochausdifferenziuerten gegenwärtigen Steuertarifrechts ist die steuerliche Belastung einer Einzelperson heute kaum wirklich zu errechnen - und das weder ober- noch unterhalb der Sozialhilfe bzw. ALG II_Grenze!

 

-  vgl.  Grundfreibetrag 2005:  7 664 €

-  Diff. zu 6 588 €/Jahr (noch steuerbelastet) :  1 076 € / 2 988 €/Jahr  (völlig steuerfrei):  4 676 € 

-  belastet mit allerlei Konsumsteuern (+ 21,38 %  Soz-Vers-Beiträge AN = 1638,56 € )

-  Grundfreibetrag heißt allerdings nicht jauch bereits Einkommen!!!

- zudem:  ab 7665 €/Jahreseinkommen 15% Einkommenssteuer 

Durchschnittsrente * 

2004 Männer ~1 100 €, Frauen ~600 €! /13 200 €/7 200 €/Jahr

 

 

 

niemand (weder Kind noch Greis) hätte weniger, um es in individuell  rhythmisierbaren Phasen seines Lebens durch Erwerbsarbeit grundlegend oder eher mariginal aufzustocken/an solchen Aufstockungen, die z.B. Eltern, erwachsene Kinder oder Partner für einen miterarbeiten, teilzuhaben

 

-  die Aufstockungsmöglichkeiten durch Erwerbsarbeit wären gegenüber heute vervielfacht:

  •  denn die Betriebe versteuerten nur noch die selbst erwirtschafteten Wertschöpfungsanteile an ihren Umsätzen - spezielle lohngekoppelte Sozial-Zusatzkosten gäbe es nicht länger + die Arbeitskosten bekämen binnenmarktförderliche ´Luft´ nach untern durch die Bürgergeld-Absicherung  (damit auch für im Inland hergestellte Industrieprodukte am Binnenmarkt  Wettbewerbsfähigkeit erreicht und gehalten werden kann)

  • absoluter Vollerwerb wäre für niemanden mehr in jeder Phase seines Erwachsenenlebens zwingend   -  also wären Erwerbsarbeitsverhältnisse ganz anders stückelbar als heute - in Umfang und Dauer  - -  das erhöhte die Verfügbarkeit aller Arten von Erwerbsarbeitsverhältnissen für alle erheblich

  • es bedürfte keiner speziellen Kombilohnregelungen für den Niedriglohnsektor, stellte doch das Bürgergeld eine Art grundlegenden Kombilohn dar - und das mit geringst möglichem Verwaltungsaufwand!

 

-  es stünde in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich im durch die Bürgergeldkonstruktion erweiterten Feld von Aufstockungsmöglichkeiten lebensplanerisch flexibel und vernünftig so zu bewegen, dass:

  • er/sie für sich und die Seinen/Ihren im Schnitt wenigstens Auskömmlichkeit erzielt

  • also auch deutlich mehr als Auskömmlichkeit in Lebensphasen:

-   in denen die Mitsorge um junge, alte oder pflegebedürftige Nächste die für Erwerbsarbeit verfügbare Zeit verknappt/an spezialisierte Erwerbsarbeitskräfte (mit)vergeben werden muss

-  bzw. auch in denen Kraft und Zeit für umfängliche Erwerbsarbeit voll verfüg- und also nutzbar sind zu einer Vorsorge für Zeiten in denen das nicht so ist  ((Weiter-)Bildung, Existenzgründung, Alter, Krankheit)

 

   
BG enthält 

 

39 % WSST- Anteil  >

> vom BG

bleiben ohne

 j e d e weitere Steuer- + Abgaben-

Last:

BÜRGERGELD /pro  Kopf lebenslang 900 € - 351 € 249 €
     
KRANKENKASSENBEITRAG 250 €
PFLEGEKASSENBEITRAG 50 €
     

ERWERBS- TÄTIGKEIT

ø 13,55 €/Std

 

bei 10 WoStd

135,50 € - 52,85 € 82,65 €
    1035,50 €   331,65 €
ø Kaufkraft für GÜTER + LEISTUNGEN

 

bei 20 WoStd

1171,00 € - 52,85 € 414,3 €
bei 30 WoStd 1305,50 € - 52,85 € 496,95 €
bei 40 WoStd 1442,00 € - 52,85 € 579,60 €
  einschl. WSST   ohne WSST

 

 

 

 

GESELLSCHAFTSEBENE:

der SOZIALSTAAT bedeutet:

ein BÜRGERSTAAT  böte:

 

für den einzelnen

für den einzelnen

 

neben großer (allerdings zunehmend löcheriger) sozialer Absicherung...

-  Anträge + Behördengänge ohne Ende

-  Abhängigkeit, Würdeverluste

-  auf Verknappungskurs

-  Motivationsverluste

-  oft dauerhafte Teilhabeverluste 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2003:

 

 

 

 

 

 

-  ein  e n t s p a n n t e s  Sich-Bemühen-Können

 um vielfältigste Pakete von allgemeiner Kulturleistung, (Weiter-)Bildung + Erwerbsarbeit

 

 

(zur individuell gestaltbaren Erweiterung des gesamtgesellschaftlich allein über eine Wertschöpfungssteuer aufgebrachten Basis-Einkommens, das jeder von der Geburt bis zum Tod erhielte)

 

 

   
BG enthält 

 

39 % WSST- Anteil  >

> vom BG

bleiben ohne

 j e d e weitere Steuer- + Abgaben-

Last:

BÜRGERGELD /pro  Kopf+Mon  lebenslang 900 € - 351 €  
       
KRANKENKASSEN- BEITRAG 250 €  
PFLEGEKASSEN- BEITRAG 50 €  
      249 €

plus Einkommen aus

ERWERBS- TÄTIGKEIT

ø 13,55 €/Std

 

bei 10 WoStd

135,50 € - 52,85 € 82,65 €
    1035,50 €   331,65 €
ø Kaufkraft für GÜTER + LEIS- TUNGEN

 

bei 20 WoStd

1171,00 € - 52,85 € 414,3 €
bei 30 WoStd 1305,50 € - 52,85 € 496,95 €
bei 40 WoStd 1442,00 € - 52,85 € 579,60 €
 
Kaufkraft 

einschl. WSST

 
reine Kaufkraft

ohne WSST

 

-  wegen der unzähligen indirekten Steuern heute sowie der Komplexität des hochausdifferenziuerten gegenwärtigen Steuertarifrechts ist die steuerliche Belastung einer Einzelperson heute kaum wirklich zu errechnen - und das weder ober- noch unterhalb der Sozialhilfe bzw. ALG II_Grenze!

 

-  vgl.  Grundfreibetrag 2005:  7 664 €

-  Diff. zu 6 588 €/Jahr (noch steuerbelastet) :  1 076 € / 2 988 €/Jahr  (völlig steuerfrei):  4 676 € 

-  belastet mit allerlei Konsumsteuern (+ 21,38 %  Soz-Vers-Beiträge AN = 1638,56 € )

-  Grundfreibetrag heißt allerdings nicht jauch bereits Einkommen!!!

- zudem:  ab 7665 €/Jahreseinkommen 15% Einkommenssteuer 

Durchschnittsrente * 

2004 Männer ~1 100 €, Frauen ~600 €! /13 200 €/7 200 €/Jahr

 

 

  • solidarischer als über ein kaufkraft-verstetigendes und -grundbasierendes und ein den den Arbeitsmarkt grundlegend flexibilisierendes Bürgergeld für alle Büger/innen gleich welchen  Alters...

...kann man die gesamtgesellschaftliche Wertschöpfung kaum für alle nutzbar machen:   denn der Zwang zur Vollerwerbstätigkeit entfiele weitgehend

-  solidarisch + gleichberechtigt zwischen den Geschlechtern

-  solidarisch + gleichberechtigt  zwischen Eltern + Nichteltern 

-  solidarisch + gleichberechtigt  im Verhältnis sämtlicher Lebens-/Familienformen 

-  solidarisch + gleichberechtigt  zwischen den Generationen

-  solidarisch zwischen Hoch- und Niedriglohnbeziehern

-  solidarisch + gleichberechtigt  zwischen Voll- und Nicht-/Teil-Erwerbstätigen

-  solidarisch + gleichberechtigt zwischen Einheimischen und Zuwanderern

für alle gäbe es mit einem solchen Bürgergeld immense Bewegungsspielräume jenseits aller Bittstellerei + entsprechender Verwaltungsaufwändigkeiten

 

  • und zugleich eigenverantwortlicher, freier und effektiver als über einen in Ergänzung zu dieser Solidarleistung  allerweitestgehend deregulierten Erwerbs- wie Nicht-/Teilerwerbs-Arbeitsmarkt ...

...kann man die erforderlichen Zugänge zu zusätzlicher Erwerbsarbeit nicht eröffnen...

-  denn niemand bräuchte sich mehr in Arbeitslosigkeitsphasen  (- die es dann so nicht mehr gäbe (denn für notwendige Zuverdienste wird es unter Bürgergeldbedingungen immer Spielräume geben)-)    als Objekt fremder Gängelung zu fühlen  -  in einem Wust von Regulierungsmaßnahmen:  

  • sein Grundeinkommen bedürfte zu keinem Zeitpunkt seiner Aufmerksamkeit, 

  • er könnte sich ganz auf eine produktive Sondierung seiner Augenblicks- wie Langzeitperspektiven konzentrieren  -  und selbst die im Niedriglohnsektor liegenden brächten ihn noch spürbar weiter 

-  und jede/r wüsste:  

mehr als das Bürgergeld und allenfalls phasenweise auch noch Wohngeld wird es seitens der Solidargemeinschaft aller für ihn/sie nicht geben.  

Für alles über das Bürgergeld hinaus hat er/sie definitiv selbst Sorge zu tragen  (Ausnahme:  von Geburt und durch Unfall/Schwersterkrankung lebenslang Behinderte)

 

 

 

 

 

 

  • das brächte jedem einzelnen:

 

-  eine hochflexible Verfügbarkeit von differenzierteren eigenen wie fremden Teilhabe-/Leistungs- +  Anerkennungspotentialen:

  • verringerte Abhängigkeiten der Arbeitnehmer von den Arbeitgebern

  • risikofreieres Hineinwachsen-Können in punktuelle bis umfassende unternehmerische Aktivitäten  -  immenser Spielraumgewinn

  • Raum für familiäres + ehrenamtliches Engagement

 

 

 

 

 

 

 

-  die Befreiung von nahezu sämtlichen Steuererklärungslasten

  • es sei denn, man tätigte selbst in welchem Umfang immer wertschöpfungssteuer-pflichtige Güter bzw. Leistungsverkäufe 

 

 

 

 

-  eine Reduktion + Entkomplizierung privater Vorsorge auf erreichbare und erwünschte Zusatzeinkommen 

 

 

 

-  den Wegfall von Versicherungsausfall-Zeiten: niemand braucht mehr eine möglichst lückenlose und umfangreiche Vollerwerbsbiographie

 

 

 

 

 

für die Gesellschaft

für die Gesellschaft

 

der SOZIALSTAAT ist:

 

ein BÜRGERSTAAT wäre:

 

   

 

-  ungeheuer bürokratisch

-  ungeheuer kostenintensiv

-  ungeheuer unflexibel/aufwendig im Umbau

-  unter Globalisierungsbedingungen nicht wettbewerbsfähig

-  zunehmend solidaritätsunfähig + segregationierend

-  zunehmend leistungsschwach

-  zunehmend reibungsintensiv

 

 

 

2005:

 

 

 

 

unendlich überschaubarer und also kostengünstiger zu managen

  • BFA: überflüssig

  • stattdessen:   nur noch ggf. auch staatliche reine Arbeitsagenturen in Konkurrenz zu privatwirtschaftlichen

 

  • Sozialämter:  

-  allenfalls noch Wohngeld

-  und Zuschüsse zur Lebensführung lebenslang Behinderter

-  stattdessen:  wo nötig, Streetwork + etwaige Betreuungseinrichtungen + evtl. sozialer Wohnungsbau

 

  • Finanzämter  -  immens verschlankt: 

 - nur noch Betriebs- + Einzelanbieter-Prüfungen 

-  + Bürgergeldverwaltung

 

  • die Höhe einer einzigen Steuer (mit Ausnahme einer mittelstandsverträglichen Erbschaftssteuer wohl), der Wertschöpfungssteuer,  wäre auf einen auskömmlichen Finanzhaushalt hin abzugleichen:  

Sozial-Subventionen außer dem Bürgergeld von 900 € monatlich:

 -  gäbe es nur bei grundlegenden Behinderungs- bzw. Krankheitssituationen bis zu vielleicht weiteren 500 € (~?) 

 

   
BG enthält 

 

39 % WSST- Anteil  >

> vom BG

bleiben ohne

 j e d e weitere Steuer- + Abgaben-

Last:

BÜRGERGELD /pro  Kopf+Mon  lebenslang 900 € - 351 €  
       
KRANKENKASSEN- BEITRAG 250 €  
PFLEGEKASSEN- BEITRAG 50 €  
      249 €

plus Einkommen aus

ERWERBS- TÄTIGKEIT

ø 13,55 €/Std

 

bei 10 WoStd

135,50 € - 52,85 € 82,65 €
    1035,50 €   331,65 €
ø Kaufkraft für GÜTER + LEIS- TUNGEN

 

bei 20 WoStd

1171,00 € - 52,85 € 414,3 €
bei 30 WoStd 1305,50 € - 52,85 € 496,95 €
bei 40 WoStd 1442,00 € - 52,85 € 579,60 €
 
Kaufkraft 

einschl. WSST

 
reine Kaufkraft

ohne WSST

 

 

 

  • durchgängiger Verzicht auf Unternehmens- Subventionen  -  ~Abgleichungsbedarf mit den EU-Agrarmarktsregeln...

  • aber:  3jährige (~?) WSST-Befreiung (eigener Wertschöpfungsanteil)  für Existenzgründer

 

...  jedes endlose und doch im jeweiligen Effekt-Potpourrie nicht wirklich berechenbare ´Stellschraubendrehen´ an einer Unzahl von Steuern und Subventionen entfiele ...

 

...und mit ihm die Anmaßung, die Politik solle + könne das Wirtschaftsgeschehen wie das Sozialverhalten instrumentativ irgendwie verlässlich lenken...

...wie die Anmaßung, den einzelnen durch diverse Maßnahmenbündel zu Verhalten X zwingen zu wollen

 

  • es bliebe  das für alle gültige Prinzip einzig basis-abgefederter SELBSTVERANTWORTLICHKEIT

 

 

 

 

 

 

 

  • verliert mittlerweile zunehmend alte Gerechtigkeitspotentiale besonders im Bereich der  Steuergerechtigkeit

 

 

 

 

 

 

Mehrwertsteuer

Die in der Bundesrepublik seit 1968 erhobene Mehrwertsteuer ist eine spezielle Form der Umsatzsteuer, mit der die Verkaufsumsätze auf allen Stufen der Produktion belastet werden. 

Die Mehrwertsteuer beträgt aktuell 16 Prozent, für Waren wie Lebensmittel, Bücher und Agrarprodukte gilt ein ermäßigter Satz von sieben Prozent. 

Kernstück der Mehrwertsteuer ist der so genannte Vorsteuerabzug: Zur Ermittlung seiner Umsatzsteuerschuld muss der Unternehmer zunächst auf seine steuerpflichtigen Umsätze den entsprechenden Steuersatz anwenden und von diesem Betrag die in seinen Lieferantenrechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen. 

Endverbraucher, also zum Beispiel Kunden eines Supermarktes, sind dagegen nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Sie tragen damit fast die gesamte (Mehrwert-) Steuerlast.

 

 

-  er böte ein neues Höchstmaß an reibungsloser Steuergerechtigkeit:

  • wer viel kauft, zahlt viel  -  also zahlten Konzerne und reiche Privatkonsumenten größeren + großen Stils endlich klar durchschaubar die Masse der Staatseinkünfte

 

  • der Endverbraucher (im Investitions- wie um Konsumgütersektor gleichermaßen) zahlte nicht wie heute X% der angesammelten Wertschöpfungskette als Mehrwertsteuer, ...

...sondern 39% Wertschöpfungssteuer auf den letzten Wertschöpfungsanteil eines Guts/einer Leistung

  • für Investitionen bliebe  den Betrieben ihrer bisherigen anderen Steuern und Sozialleistungsanteile wegen nicht weniger als heute

 

 

  • bloße Bürgergeldbezieher zahlten auf ihre 900 € Bürgergeld monatlich  maximal, sofern sie alles ausgäben, 351 € Wertschöpfungssteuern (andere Steuern  (ausgenommen einer begrenzten und mittelstandsverträglichen Erbschaftssteuerregelung) existieren nicht mehr!), ...

...verfügten also individuell grundlegend gleichbehandelt über eine monatliche Kaufkraft/Kopf/unabhängig von der jeweiligen Lebens-/Familienform:

/(einschl. GKPV-Beiträge) von  549 €/Mon//6 588 €/Jahr 

/ausschl. GKPV-Beiträge) von  249 €/Mon//2 988 €/Jahr

-  wegen der unzähligen indirekten Steuern heute sowie der Komplexität des hochausdifferenziuerten gegenwärtigen Steuertarifrechts ist die steuerliche Belastung einer Einzelperson heute kaum wirklich zu errechnen - und das weder ober- noch unterhalb der Sozialhilfe bzw. ALG II_Grenze!

 

-  vgl.  Grundfreibetrag 2005:  7 664 €

-  Diff. zu 6 588 €/Jahr (noch steuerbelastet) :  1 076 € / 2 988 €/Jahr  (völlig steuerfrei):  4 676 €

-  belastet mit allerlei Konsumsteuern (+ 21,38 % Soz-Vers-Beiträge AN = 1638,56 € )

-  Grundfreibetrag heißt allerdings nicht jauch bereits Einkommen!!!

- zudem:  ab 7665 €/Jahreseinkommen 15% Einkommenssteuer

Durchschnittsrente 2004:

Männer ~1 100 €, Frauen ~600 €! = /13 200 €/7 200 €/Jahr

 

 

  • solidarischer als über ein kaufkraft-verstetigendes und -grundbasierendes und ein den den Arbeitsmarkt grundlegend flexibilisierendes Bürgergeld für alle Büger/innen gleich welchen  Alters...

...kann man die gesamtgesellschaftliche Wertschöpfung kaum für alle nutzbar machen:   denn der Zwang zur Vollerwerbstätigkeit entfiele weitgehend

-  solidarisch + gleichberechtigt zwischen den Geschlechtern

-  solidarisch + gleichberechtigt  zwischen Eltern + Nichteltern

-  solidarisch + gleichberechtigt  im Verhältnis sämtlicher Lebens-/Familienformen

-  solidarisch + gleichberechtigt  zwischen den Generationen

-  solidarisch zwischen Hoch- und Niedriglohnbeziehern

-  solidarisch + gleichberechtigt  zwischen Voll- und Nicht-/Teil-Erwerbstätigen

-  solidarisch + gleichberechtigt zwischen Einheimischen und Zuwanderern

für alle gäbe es mit einem solchen Bürgergeld immense Bewegungsspielräume jenseits aller Bittstellerei + entsprechender Verwaltungsaufwändigkeiten

 

  • und zugleich eigenverantwortlicher, freier und effektiver als über einen in Ergänzung zu dieser Solidarleistung  allerweitestgehend deregulierten Erwerbs- wie Nicht-/Teilerwerbs-Arbeitsmarkt ...

...kann man die erforderlichen Zugänge zu zusätzlicher Erwerbsarbeit nicht eröffnen...

-  denn niemand bräuchte sich mehr in Arbeitslosigkeitsphasen  (- die es dann so nicht mehr gäbe (denn für notwendige Zuverdienste wird es unter Bürgergeldbedingungen immer Spielräume geben)-)    als Objekt fremder Gängelung zu fühlen  -  in einem Wust von Regulierungsmaßnahmen: 

  • sein Grundeinkommen bedürfte zu keinem Zeitpunkt seiner Aufmerksamkeit,

  • er könnte sich ganz auf eine produktive Sondierung seiner Augenblicks- wie Langzeitperspektiven konzentrieren  -  und selbst die im Niedriglohnsektor liegenden brächten ihn noch spürbar weiter

-  und jede/r wüsste: 

mehr als das Bürgergeld und allenfalls phasenweise auch noch Wohngeld wird es seitens der Solidargemeinschaft aller für ihn/sie nicht geben. 

Für alles über das Bürgergeld hinaus hat er/sie definitiv selbst Sorge zu tragen  (Ausnahme:  von Geburt und durch Unfall/Schwersterkrankung lebenslang Behinderte)

 

 

 

 
 
  • fußt zwar auf einem gerechtigkeits-orientierten Vollbeschäftigungsziel, vermag dieses aber immer weniger zu erreichen
 

- er rückte Erwerbsarbeit und Nicht-/Gering-Erwerbsarbeit in eine gleichrangigere, eigenverantwortlich wie sozial lebensphasenspezifisch einsetzbare Position:

  •  es existierte kein vergleichbares Arbeitslosigkeitsproblem wie heute

*   Erwerbsarbeit wäre nahezu beliebig aufteilbar und damit jedem entsprechend Befähigten zugänglich -  niemand müsste ja mehr von ihr allein leben

*   nicht Arbeitslosigkeit würde verwaltet, sondern  Leistungsfähigkeit an die Nachfrager gebracht:   angeregt + vermittelt

 

   

 

  • ist in seiner alten Form nicht mehr zukunftsfähig

    • Demografie

    • Produktivitätsentwicklung /technologisch

    • Produktivitätsentwicklung /wettbewerblich

BEVÖLKERUNGS-ENTWICKLUNG - D:

BIP-ENTWICKLUNG - D:

 

er wäre zukunftsträchtiger als der bisherige Sozialstaat

  • weitgehend unabhängig von jeder Art von demographischem Wandel:

*   Bürgergeld und Steuereinnahmen entsprächen einander immer  -  es gäbe keine ewigen sozialstaatlichen System-Baustellen mehr

 

 

   

2004 Männer ~1100 €, Frauen ~600 €!

 

 

 

 

-  er wäre hochgradig integrativ

  • sowohl das Generationengefüge betreffend  -  es gäbe keine Rentner + keine generationenvertraglichen Verwerfungen mehr

 

 

   
  • als auch das Begabungs- und Schichtengefüge betreffend  -  die Menschen könnten ihre Leistungskraft begrenzter + ggf. auch vielfältiger anbieten und nachfragen lassen ...

...und sie gewännen sich damit erweiterte Spielräume für  individuelle Kaufkraftzuwächse + Vermögensbildungen

 

   
 

 

  • als auch das gesamtkulturelle Gesellschaftsgefüge betreffend  -  dem Bürgerrecht sollte in materieller Hinsicht ein GASTRECHT MIT KLAREN ZUWANDERUNGSREGELN an die Seite gestellt werden, das auch zeitweilig unter uns wohnende Migranten (die dauerhaften haben ja mittlerweile Einbürgerungsansprüche) in die Lage setzte, nicht anders an den Wertschöpfungsprozessen hierzulande teilzunehmen als alle unmittelbaren Bürger auch...

...die allgemeine Wertschöpfung würde darüber zunehmen und die Räume für negativen Segregationismus (sog. ´Parallelgesellschaften´)  würden schwinden

   
 

-  damit wäre er potentiell hochinnovativ

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bisheriges Sozialversicherungsprinzip:

(=solidarisch dynamisierte Kassenbeiträge im gesetzlichen Sektor von rd. 26 Mio Erwerbstätigen (ergänzt durch den Privatversicherungssektor: weitere rd 8 Mio vertragsspezifische Beiträge) für den ganzen Bevölkerungsrest von rd. 42 Mio - gleiche Durchschnittsleistung der gesetzlichen Kassen auch für Nichteinzahler (Kinder, Mütter), besondere Vertragsleistungen im Privatversicherungssektor)

weitere infos z.B. unter:  www.di-gesundheitsreform.de

AOK-INFO: "So gab Deutschland 2001 pro Kopf 2.808 US-Dollar für Gesundheitskosten aus, nach den Vereinigten Staaten mit 4.887 US-Dollar, der Schweiz mit 3.322 US-Dollar und Norwegen mit 2.920 US-Dollar."

 

 

ein solcher BÜRGERSTAAT wäre fähig, den bisherigen Sozialstaat ohne inakzeptable Umbauverwerfungen zu ersetzen

-  NACH GEEIGNETER AUFKLÄRUNGS- und UMPLANUNGSZEIT FÜR ALLE  -  einzelne, Firmen, Organisationen + Einrichtungen - ...

...LIESSE SICH DAS GANZE SYSTEM  - wie bei einer Währungsumstellung -  an einem ´Datum X´ verabredet regel(ge)recht  UMSCHALTEN

!!

 

SOZIALE ABSICHERUNG

bisher künftig
   
GKV

GKPV

BÜRGERGELD

900 €

PKV
GPfV
Rentenversicherung

-

Arbeitslosenversicherung

-

Vermögensbildungszuschüsse

~?

Kindergeld

-

Wohngeld

(~Wohngeld)

Ermäßigungssubventionen

-

 

 

gesamtstaatlich effektive BÜRGERGELD-KOSTEN

527 040 000 000 €

einschließlich des in ihnen enthaltenen GKPV-Beitragsvolumens von                288 000 000 000 €

 

deckten problemlos  die gegenwärtigen Gesundheitskosten von 10,7%/BIP  

214 000 000 000 €

 

 

AG UNFALLVERSICHERUNG

Berufsgenossenschaft

private ABSICHERUNG

Zusatzversicherungen im GKPV-Bereich
Vermögensbildung
andere Privatversicherungen

 

 

STEUERSYSTEM

bisher künftig
z.B. 2003  
WSST 39% / BIP
Erbschaftssteuer  X%
-
-
-
-
-
-
-...
z.B. 2003:  442 000 000 000 €

= 22,1% des BIP

39% BIP =

780 000 000 000 €

Steuer-+Abgabenquote

= ~38,4% des BIP

= 768 000 000 000 €

 

 

 

umstellungsprobleme ?

 

 

SOZIALE ABSICHERUNG

 
von nach
   
GKV

GKPV

- neues Regelwerk für die vereinheitlichte Versicherung von K + Pf - Versicherung mit Angebotsfreiheit für und Beitrittsfreiheit in alle bisherigen/weiter bestehenden  Kassen (-arten)

- alte PKV-Verträge dürfen beibehalten werden, falls weiter angeboten, müssen aber nicht  - neue nicht mehr möglich

//BEGRENZTE UMSTELLUNGS- ARBEITEN AUF ALLEN EBENEN DES GESUNDHEITSWESENS + DER POLITIK

BÜRGERGELD

900 €

PKV
GPfV
Rentenversicherung

-

entfiele komplett

aberBürgergeld- ergänzungs- anspruch

für alle, die heute mehr als 900 € Monatsrente beziehen + für alle, die  Rentenanwartschaften in Höhe von 900 € bereits erarbeitet haben

//-  NACH VORBEREITUNG PROBLEMLOS TERMINIERBARE SCHLIESSUNG DES BISHERIGEN RENTEN- VERSICHERUNGS- WESENS/der BFA

ABGABE DER AUSZAHLUNGEN VON BÜRGERGELD + AUFGELAUFENEN RENTENBESITZ- ANSPRÜCHEN AN DIE FINANZÄMTER

-  UMSTELLUNGS- ABFINDUNGEN AN HIER NICHT MEHR EINSETZBARE MITARBEITER

Arbeitslosen-

Versicherung

-

entfiele komplett

//-  SCHLIESSUNG DER BFA/

UMSTELLUNGS- ABFINDUNGEN AN HIER NICHT MEHR EINSETZBARE MITARBEITER

 

Sozialhilfe/ALG II

-

entfiele komplett

//-  VERSCHLANKUNG DER SOZIALÄMTER

-  UMSTELLUNGS- ABFINDUNGEN AN HIER NICHT MEHR EINSETZBARE MITARBEITER

Vermögensbildungs- zuschüsse

könnte es weiter geben (FA)

Kindergeld

-

entfiele komplett

Wohngeld

(~Wohngeld)

neues einfaches Kriteriengefüge

- verbleibende Sozialamtsaufgabe

Ermäßigungs- subventionen

-

entfielen komplett (?)

 

umstellungsprobleme ?

 

 

STEUERSYSTEM

bisher

künftig

   
32 STEUERN

2 STEUERN

//-  ERHEBLICHE VERSCHLANKUNG DER FINANZÄMTER BEI GERINGEN NEUEN AUFGABEN:

BÜRGERGELD- + BÜRGERGELDERGÄNZUNGS- AUSZAHLUNGEN

+ WSST-KONTROLL-AUFGABEN

//+ ERHEBLICHE REDUKTION DER FINANZVERWALTUNGSAUFGABEN

- IN ALLEN ÖFFENTLICHEN

IN ALLEN PRIVATEN

IN ALLEN BETRIEBLICHEN HAUSHALTEN

 

> SICH ERÜBRIGENDE BUCHFÜHRUNGS- UND KOSTENRECHNUNGS-JOBS

 

//+ SICH GROSSENTEILS ERÜBRIGENDE STEUERBERATER-JOBS

 

 

-  UMSTELLUNGS- ABFINDUNGEN AN HIER NICHT MEHR EINSETZBARE MITARBEITER

 

 

 

 

  • DER HIER VORGESCHLAGENE SYSTEMWECHSEL BERÜHRTE ALSO DIE STAATSKASSE GERADE MAL GERINGFÜGIG

*  dort, wo bis zum Systemwechsel bereits Anspruch auf höhere Renten und Pensionen als 900 € monatlich besteht

*  der gesamte Kranken- + PFLEGEkassen-bereich bezöge seine Beiträge künftig von den Versicherungsnehmern direkt, um deren Vertragspartnerschaft sie  (seien sie nun als weiterhin gesetzlich besonders disziplinierte Kassen oder seien sie als private Kassen beliebige Vertragspartner der Bürger) frei zu konkurrieren hätten...

...der ´Gemeinsame Bundesausschuss´, die zentrale Einrichtung des deutschen Gesundheitswesens  (derzeit: 3 Unparteiische, Vertreter der Vertrags(zahn)ärzteschaft, der Krankenkassen, der Krankenhäuser, der Patienten), bestünde, ggf. effektiviert, weiter mit seinen bisherigen Richtlinienkompetenzen für alle Vertragsleistungen und Angebotsverhältnisse und wäre über die Kassenbeiträge  mitzufinanzieren 

 

 

 

 

Durchschnittsrenten: